Tamraght und das benachbarte Aourir liegen etwa zehn Minuten vor Taghazout – und sind für viele Reisende die clevere Wahl: Dieselbe Küstenstraße N1, derselbe Atlantik-Swell, aber spürbar günstigere Unterkünfte, sanftere Sandstrände für Surf-Anfänger und ein flacheres Gelände ohne das anstrengende Treppensteigen von Taghazout. Die Fahrt dorthin dauert rund 50 Minuten: Ausgehend vom Flughafen Al Massira umrunden Sie die Bucht von Agadir nach Norden und erreichen die Flussmündung bei Aourir, stets mit dem Atlantik zur Linken.
Der Spitzname 'Bananendorf' ist wörtlich zu nehmen: Aourir liegt in einem fruchtbaren Tal voller Bananenplantagen, an deren Straßenständen kleine, honigsüße Bananen kiloweise verkauft werden. Der Transfer ist hier herrlich unkompliziert: Fast jedes Guesthouse ist direkt über eine asphaltierte Zufahrt erreichbar – ganz ohne Gepäcktransport per Handkarren.
Optionen vergleichen
| Ihre Optionen | Preis ab | Ideal für |
|---|---|---|
| Privater Transfer Empfohlen 50 min | €28 · 300 MAD | Surfer mit Boardbags, Familien & Erstbesucher |
| Grand Taxi 50 min | €28 · 300 MAD | Tagesankünfte mit Verhandlungsbereitschaft |
| Mietwagen 50 min | €16 · 170 MAD | Unabhängige Surfer mit Ausflügen nach Paradise Valley |
Anreise & Transport
Ein vorab gebuchter Privattransfer kostet ab ca. 28 € (ca. 300 MAD) – etwas günstiger als nach Taghazout, da die Fahrstrecke ein paar Kilometer kürzer ist. Für ein Guesthouse ist das die bequemste Tür-zu-Tür-Option zum garantierten Festpreis. Grand Taxis am Flughafen verlangen für die Küstenstrecke meist 350 bis 450 MAD und schlagen nachts gerne weitere Fantasiegebühren auf – vereinbaren Sie den Endpreis verbindlich vor dem Beladen des Wagens.
Die lokalen Busse fahren nur ab der Innenstadt von Agadir, sind überfüllt und transportieren keine Surfboardbags. Da die Straßen in Tamraght breiter und flacher sind als in Taghazout, ist ein Mietwagen ab Flughafen (ab ca. 16 €/Tag) hier gut nutzbar, falls Sie Tagestouren ins Paradise Valley oder nach Imsouane unternehmen möchten; Parkmöglichkeiten sind im Gegensatz zu Taghazout vorhanden.
Tipps für die Ankunft
Die meisten Surfcamps und Guesthouses in Tamraght und Aourir liegen beidseits der Nationalstraße N1. Klären Sie vorab mit Ihrem Gastgeber, auf welcher Seite der Straße Ihre Unterkunft liegt: Ein falsches Abbiegen erfordert zeitraubendes Wenden auf der stark befahrenen Küstenstraße. Speichern Sie den genauen Namen des Camps und die Telefonnummer offline auf dem Smartphone, da kleinere Surfcamps an den Hängen oft dezent beschildert sind.
Ankunft planen
- Notieren Sie vor dem Flug den Namen Ihres Guesthouses und ob es auf der Strandseite oder Bergseite der N1 liegt.
- Nach der Landung Dirham am Geldautomaten abheben – kleinere Surfcamps nehmen nur Bargeld.
- Ihren gebuchten Fahrer treffen oder am Standplatz ein Grand Taxi aushandeln.
- Die 50-minütige Fahrt entlang der Atlantikküste genießen.
- Direkt vor dem Guesthouse aussteigen und entspannt einchecken.
Aus reiner Gewohnheit Taghazout zu buchen, nur weil der Name bekannter ist. Wer Surfen lernen möchte oder auf sein Reisebudget achtet, findet in Tamraght und Aourir dieselben Wellen zu spürbar günstigeren Preisen, mit feinen Sandstränden wie Devil's Rock und Crocro Beach, die Anfängern Stürze auf scharfkantige Riffe ersparen.
Bitten Sie Ihren Fahrer bei der Durchfahrt durch Aourir um einen kurzen Halt an einem der Bananenstände am Straßenrand: Frischer und günstiger bekommen Sie die lokalen Mini-Bananen nirgendwo in Marokko.
Gut zu wissen: Eine preiswertere und ruhigere Surfbasis als Taghazout; Unterkünfte sind meist direkt mit dem Auto anfahrbar.