Nach all den logistischen Herausforderungen der Medina ist die Fahrt nach Guéliz eine echte Wohltat: Dies ist die einzige Route ab dem Flughafen Menara, bei der Ihr Fahrzeug Sie direkt vor die Eingangstür des Hotels chauffieren kann. Nur fünfzehn Minuten nach dem Verlassen des Terminals rollen Sie bereits über die breite Avenue Mohammed V, vorbei an Straßencafés, Boutiquen und den modernen Fassaden der Ville Nouvelle – jenem Stadtviertel, das vor rund hundert Jahren von den Franzosen schachbrettartig angelegt wurde.
Keine Stadttore, keine Handkarren, keine verwinkelten Gassen – stattdessen ein Portier und ein Gepäckwagen. Die breiten Straßen machen Guéliz zur unkompliziertesten Ankunft der Stadt und verändern auch die Wahl des Verkehrsmittels: Hier ist selbst das reguläre Flughafen-Grand-Taxi eine brauchbare Option, da jeder Fahrer die Hotelnamen und Straßen problemlos ansteuern kann.
Optionen vergleichen
| Ihre Optionen | Preis ab | Ideal für |
|---|---|---|
| Privater Transfer Empfohlen 15 min | €12 · 130 MAD | Späte Flüge & direkte Ankunft an der Hotellobby |
| Grand Taxi 15 min | €12 · 130 MAD | Tagesankünfte mit klarer Hoteladresse |
| Bus 19 25 min | €3 · 30 MAD | Reisende mit Handgepäck an der Avenue Mohammed V |
| Mietwagen 15 min | €25 · 270 MAD | Weiterfahrt an den Atlantik oder ins Gebirge |
Anreise & Transport
Ein vorab gebuchter Privattransfer für ca. 12 € setzt Sie direkt unter dem Vordach Ihres Hotels ab und ist der entspannteste Weg, insbesondere bei späten Flügen, wenn Sie nach der Landung nur noch einchecken möchten. Guéliz ist zudem die einzige Strecke, auf der auch ein Grand Taxi am Standplatz gut funktioniert: Die Alleen sind breit, die Hotels bekannt und ein fairer Tagestarif liegt bei 100 bis 120 MAD (vereinbaren Sie den Preis vor dem Einsteigen, da das Taxameter ausbleibt).
Die Buslinie 19 bedient genau diesen Korridor für rund 30 MAD: Er verkehrt im Halbstundentakt und hält an mehreren Stationen entlang der Avenue Mohammed V. Ein Mietwagen lohnt sich nur, wenn Sie anschließend Ausflüge ins Atlasgebirge oder an die Küste planen – im Gegensatz zur Medina gibt es in Guéliz bewachte Parkplätze und Hotelgaragen.
Tipps für die Ankunft
Ihr Fahrer hält direkt vor dem Haupteingang an Straßen wie der Avenue Mohammed V, der Rue de la Liberté oder im Hotelviertel Hivernage. Koffer raus, der Hotel-Bellhop übernimmt – ganz ohne die Medina-typische Handkarren-Logistik. Nennen Sie einfach den Hotelnamen. Falls Sie eine Ferienwohnung gebucht haben, lassen Sie sich vorab Hausnummer und Stockwerk geben, da die Wohnblöcke in Guéliz oft ähnlich aussehen.
Geld wechseln am Flughafen ist für ein Taxi sinnvoll, ansonsten akzeptieren fast alle Restaurants und Geschäfte in Guéliz problemlos Kreditkarten. Kleiner Tipp für Abende am Wochenende: Da die Avenue Mohammed V dann stark befahren ist, bitten Sie den Fahrer bei Bedarf, einen ruhigeren Seiteneingang anzusteuern.
Ankunft planen
- Notieren Sie den exakten Hotelnamen samt Straße (Avenue Mohammed V, Hivernage etc.) oder Apartment-Nummer offline.
- Wählen Sie Ihr Verkehrsmittel: Vorgebuchter Transfer mit Namensschild, Grand Taxi am Standplatz oder Bus 19 vor dem Terminal.
- Beim Taxi: Bestehen Sie vor dem Einladen der Koffer auf 100–120 MAD Festpreis.
- Der Fahrer bringt Sie direkt vor das Hotel – kein Stadttor und keine Fußmärsche nötig.
- Gepäck dem Hotelpersonal übergeben und stressfrei einchecken.
Aus Gewohnheit zu viel zu bezahlen. Manche Reisende, die sich auf das zähe Feilschen der Medina eingestellt haben, akzeptieren unbesehen überteuerte Nachtpreise. Die Fahrt nach Guéliz ist jedoch kurz, zentral und unkompliziert – zahlen Sie keinesfalls mehr als 100–120 MAD tagsüber bzw. ca. 150 MAD nachts für eine fünfzehnminütige Fahrt zur Hotellobby.
Wenn Sie spät und hungrig landen, lassen Sie sich am Place du 16 Novembre absetzen. Im Gegensatz zur Medina, wo Riad-Küchen früh schließen, finden Sie in Guéliz moderne Brasserien und Dachterrassen-Restaurants, die bis weit nach Mitternacht hervorragende Mahlzeiten servieren.
Gut zu wissen: Ideal für Reisende in modernen Hotels statt Riads – keinerlei Tore oder Fußwege mit Koffern erforderlich.